Marmorpapier

 

Die Herstellung von traditionellem handgemachtem Marmorpapier, gleicht der eines Marmorschnitts.

Ein flaches Becken wird mit einer Gallerte, in meinem Fall mit Fischkleisteransatz gefüllt und abgestrichen.

Nun werden auf die flache Oberfläche des Leimbades verdünnte Ölfarben aufgebracht.

Die Farbe kann sich wegen der Konsistenz der Gallerte nicht mit dieser vermischen. Daher können die Farben nun mit verschiedenen Techniken in ornamentale Schlierenmuster gebracht werden, die teilweise natürlichem Marmor ähneln – daher der Name Marmorpapier. Nun wird ein starker Papierbogen vorsichtig auf das Leimbad gelegt und anschließend wieder abgehoben. Die Farbe bleibt am Papier haften. Anschließend werden die Reste mit Wasser abgespült. Die Farbe verbindet sich beim anschließenden Trocknen dauerhaft mit dem Papier. Für die Papiermarmorierung gibt es verschiedene Vorgehensweisen und Techniken.

Jeder Bogen stellt ein Unikat dar, da sich die Muster auch bei gleichem Vorgehen nicht genau wiederholen

 

Für dieses Hobby braucht man den entsprechenden Raum mit Spülmöglichkeit und genügend Platz um die Papierbogen zum Trocknen auslegen zu können. Ausserdem muss vorgängig alles abgedeckt werden. Es muss schnell gearbeitet werden können und dabei ist es unvermeidlich, dass man Farbenkleckse produziert. Also mein Raum sah danach jedenfalls einem Schlachtfeld gleich.

 

Hier nun ein paar Muster meines Unterfangens.