Genealogie

 

Eines meines zeitintensivsten Hobbys waren meine Nachforschungen über meine Vorfahren.

So hatte ich über 8 Jahre nicht nur Stammbaumtabellen sondern Geschichten über die Vogelsang von Turgi & Gebenstorf im Aargau und deren der Stadt Solothurn sowie Spuren in der Stadt Zürich und Landschaft in 3 Bänden zusammengefasst.

 

Mehrmals wurde ich schon nach dem Grund weshalb ich mir solche Mühe mit einer so aufwendigen Arbeit machte gefragt oder gar “warum betreibst du Familienforschung“?

Eine meiner Antworten darauf könnte lauten: Der Umstand, dass es über unsere Vorfahren keine Literatur, selbst kaum genealogische Untersuchungen, geschweige Aufzeichnungen gab, war mir Grund genug und eine Herausforderung zugleich, dieses Werk in Angriff zunehmen. Andererseits wird es eine Frage des Alters, welches man bisher zurückgelegt hat und eine gewisse Lebenserfahrung sein, ab wann sich der Mensch für seine Vorfahren zu interessieren beginnt. So interessierte ich mich als junger Bursche kaum für familiäre Angelegenheiten geschweige denn für Geschichten von und über meine engsten Verwandten.

 

Eines Tages wird dann einem plötzlich bewusst, dass man über lebende aber auch über bereits verstorbene Personen die man zu kennen glaubte, eigentlich gar nicht so viel weiss !

So begann ich als erstes meine ganze Verwandtschaft auszufragen, welche sich alle in

verdankenswerter weise mit viel Geduld meine Befragungen über sich ergehen liessen. Die ersten Aufzeichnungen entstanden und gleichzeitig begann ich mit dem aufreissen eines Stammbaumes unseres Geschlechts. Die Zahlen der Geburts- und Todestage, eigentlich auf eine Art und Weise unpersönliche Ziffern, konnten mir nicht genügen. Ich wollte mehr über das Leben und Wirken einzelner Personen erfahren und nicht nur Personen-Schilder auf der Stammtafel darstellen. Aus diesen Gründen wurde mein Interesse an der Geschichte meiner Vorfahren geweckt, was dazu führte, dass ich schliesslich Archive und Bibliotheken durchforstete und die Ergebnisse zu Papier brachte.

 

Für die Nachwelt bleiben diese Schriften erhalten. Alles auf alterungsbeständiges Papier ausgedruckt, beziehungsweise kopiert und gebunden lagern diese Heute in den Staatsarchiven in Aarau, Zürich und Solothurn.

 

Band I, 247 Seiten Familienchronik der Vogelsang aus den Aargauer Wasserschloss –

Gemeinden: Gebenstorf, Turgi, Windisch

 

Band II, 221 Seiten Familienchronik der reformierten Vogelsang von Solothurn

 

Band III, 164 Seiten Spurensicherung der Vogelsang, in der Stadt Zürich und Landgemeinden

 

Interessenten können sich bei mir melden und wenn gewünscht, Abschriften dieser Chroniken käuflich erwerben.

Einen Überblick über den Inhalt der Bände I und II erhält man im Kapitel Genealogie.

 

Das folgende Bild zeigt einen Inspektionsbericht der Limmat im Vogelsang an den Rat von Zürich aus dem Jahre 1651. Staatsarchiv Zürich: Sign. A83, Fasz. 280

 

Wappen der Vogelsang von Gebenstorf & Turgi

 

 

Meine Deszendenz- und Aszendenz-Stammtafel, hier ohne Daten.

 

 

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Die erste urkundliche Erwähnung des Geschlechtes datiert aus dem Jahre 1441.

 

Niklaus Vogelsang wurde damals ins Bürgerrecht der Stadt Solothurn aufgenommen.

Zur Zeit der solothurnischen Reformation, um 1533 spaltete sich die Familie in beide Konfessionen auf. Mehrere Reformierte Glieder liessen sich darauf im Limmatspitz bei Gebenstorf, im heutigen Kanton Aargau nieder. Dieser Ort erhielt darauf den Ortsnamen Vogelsang, weil bis weit ins 19. Jahrhundert hinein ausschliesslich Personen dieses Geschlechtes wohnten.

Im Jahre 1883 wurde der Ortsteil Turgi von der Gemeinde Gebenstorf abgetrennt und zur autonomen Orts- und Bürgergemeinde Turgi erhoben. Die damals in Turgi wohnhaften Bürger erhielten darauf das Bürgerrecht von der neu gegründeten Gemeinde.